Dianthus barbatus L.
Hersteller: Seklos
Im Paket:0,5 g
Verfügbarkeit:Lagernd
1.11€
Preis ohne Steuer 0.90€
Bartnelke Zwerg "Pinocchio"" - Dianthus barbatus.
Gefüllte Sorte. Buschhöhe 20 cm. Blätter und Triebe dunkelgrün. Blütenfarbe vielfältig. Blüht im Juni-Juli.
Verwendet für gemischte Blumenbeete, Steingärten, Balkonkästen.
Agrotechnik.
Die Pflanze ist kälte- und frostbeständig, bevorzugt sonnige Standorte, kann aber auch im Halbschatten wachsen. Böden fruchtbar, gut durchlässig. Bis zum Ende des 1. Anbaujahres bildet sich eine Rosette aus Blättern. Im folgenden Jahr blühen die Pflanzen üppig. Die Aussaat der Samen erfolgt im Mai-Juni auf Anzuchtbeeten. Bei einer Temperatur von +20 °C erscheinen die Sämlinge nach 7-14 Tagen. Die Sämlinge werden im Stadium von zwei bis drei Paaren echter Blätter pikiert. Die jungen Pflanzen werden im August-September an einem festen Standort gepflanzt, wobei ein Abstand von 10-20 cm zwischen den Pflanzen eingehalten wird.

* Der Name Bartnelke rührt von den Vorhandensein von Hüllblättern an jeder Blüte her, die am Rand bewimpert sind.
Heimat: Zentraleuropa. Mehrjährige krautige Pflanze, die als zweijährige Pflanze verwendet wird.
Die Stängel sind aufrecht, robust, knotig, zahlreich, 40-60 cm hoch. Die Blätter sind sitzend, lanzettlich, kahl, grün oder mit einem rötlichen Farbton, gegenständig angeordnet.
Die Blüten sind zahlreich, einfach oder gefüllt, bis zu 1,5 cm im Durchmesser, weiß, cremefarben, rosa, rot, in verschiedenen Schattierungen, oft bunt, mit einem Auge und einem Rand, samtig, duftend, in zahlreichen schirmförmigen Blütenständen von 8-12 cm im Durchmesser.
Blüht einen Monat lang, ab Ende Juni im zweiten Jahr nach der Aussaat, im Aussaatjahr bildet sich nur eine Blattrosette.
Die Frucht ist eine Kapsel. Die Samen sind flach, schwarz, setzen gut an, reifen im Juli-August und behalten ihre Keimfähigkeit für 3-5 Jahre. In 1 g bis zu 1000 Samen. Seit 1573 in Kultur.
Wird häufig in der Landschaftsgestaltung und zum Schneiden verwendet.

Standort: Nelken bevorzugen einen sonnigen Standort. Sehr empfindlich gegenüber winterlichen Tauwetterperioden sind ungehärtete junge und ausgewachsene Pflanzen, die das Blühstadium erreicht haben. Für die Pflanzung wertvoller und seltener Sorten ist es ratsam, erhöhte Bereiche anzulegen.
Boden: Benötigt einen fruchtbaren, nicht sauren, lehmigen Gartenboden. Verträgt keine Staunässe und insbesondere keine stehende Nässe.
Pflege: Eine ernste Gefahr droht den Nelken im frühen Frühjahr, wenn die Temperatur im Laufe des Tages stark schwankt: Tagsüber wärmt die Sonne, und nachts beginnt es zu frieren. Daher werden nicht frostharte Sorten ab Herbst mit Tannenzweigen bedeckt, so dass die Zweige ein Gewölbe über den Pflanzen bilden. Die Abdeckung wird nach dem Ende der regelmäßigen Fröste entfernt.
Sortenreine Nelken reagieren sehr positiv auf Düngergaben, die Zugabe von Humus (kein frischer Mist verwenden). Verblühte Stängel werden bei allen Nelken 10-15 cm über dem Boden abgeschnitten. Anschließend wird ein komplexer Mineraldünger ausgebracht, gegossen und der Boden gelockert. Nach etwa einem Monat wachsen neue Triebe nach, und im Herbst beginnt bei einigen Arten eine zweite Blüte.
Vermehrung: Durch Samen, seltener durch Stecklinge und Ableger. Die Samen werden im Mai im Freiland oder in Kisten unter Gewächshausbedingungen, im Januar-März, ausgesät. Die Samen keimen nach 10-14 Tagen. Die Aussaat zweijähriger Nelken erfolgt im Juni. Die Sämlinge werden im Stadium von zwei bis drei Paaren echter Blätter pikiert. Am endgültigen Standort werden sie Anfang Mai oder August-September ausgepflanzt, wobei ein Abstand von 25-30 cm zwischen den Pflanzen eingehalten wird. Die Aussaat der Chabaud-Nelke erfolgt im Januar-Februar im Gewächshaus, die Sämlinge werden in Kisten pikiert. Im März-April werden sie in Frühbeete gebracht, die Auspflanzung am endgültigen Standort erfolgt im Mai. In der Kultur kreuzen sie sich leicht und bilden schwer bestimmbare Hybriden.
Einige Nelken können durch Ableger vermehrt werden, z. B. die Bartnelke. Die Chabaud-Nelke kann im Februar-März bei einer Temperatur von +10+13 °C in reinem Sand oder Perlit vermehrt werden. Die Mutterpflanzen werden in einem kalten Gewächshaus aufbewahrt. Nelken werden auch durch Teilung des Busches vermehrt (insbesondere kriechende Arten).
Die vegetative Vermehrung ist die einzig mögliche Methode, um einzigartige Formen zu erhalten. Schnell wachsende Arten werden nach dem Schema 35x35 cm platziert, die übrigen nach dem Schema 15x20 cm.
Verwendung: Nelken eignen sich hervorragend für Bordüren, sie werden auch für bunte Blumenbeete und Steingärten verwendet. Sie können als Bodendecker dienen und den Rasen ersetzen, auf Stützmauern und zwischen den Platten von Wegen wachsen, Stufen einrahmen. Während der Blütezeit bilden alle Nelken leuchtende Farbtupfer. Auch ein einfarbiges Duett sieht gut aus - z. B.: Heide-Nelke und Blutroter Storchschnabel.

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